Sichtbarkeit - Romnja* mitten in Wien, Ausstellung


In der gesellschaftlichen und medialen Wahrnehmung herrschen oftmals Vorurteile, Stereotype und Klischeebilder über Romnja*. Um dem entgegenzusteuern und Frauen* in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen haben wir 2017 gemeinsam mit der Fotografin Jenny Olaya-Peickner das Projekt "Sichtbarkeit - Dicimos" gestartet. Dafür wurden 20 unterschiedliche Romnja* interviewt und poträtiert.


Unser Ziel: Heterogenität unter Frauen* und Romnja*, aufzuzeigen und das klischeehafte und romantisierte Bild „der Roma-Frau“ abzubauen, zu bekämpfen und realistische Bilder darzubieten. Frauen* haben Stimmen, sind individuell, heterogen und vielfältig.

Aus diesen Fotografien und Interviews ist die Ausstellung "Sichtbarkeit - Dicimos. Romnja mitten in Wien" entstanden. 

Im Rahmen des "internationalen Frauen*tages" und des "internationelen Rom*njatages" wurde die Ausstellung 2017 das erste mal im Hotel Altstadt gezeigt. Es folgten Ausstellungen und Veranstaltungen im Amerlinghaus 2017, im Bezirksamt Margareten 2018  und im Rahmen des MusMig 2020 (Museum der Migration). Für das Rahmenprogramm haben wir mit diversen Kooperationpartner*innen zusammengarbeitet: Performance: Katharina Scholz-Manker, kurdischer Frauenchor Didf; Lesung: Andrea Pauli; Podiumsdiskussionen mit Porträtierten - Moderation: Gilda Horvath, Marion Dworzack.

Wir möchten hier einen Einblick in einzelne Lebensgeschichten der Porträtierten geben.

„Dicimos“

Anda Romnja si butivar negativno gindipe. Amen mangas te sikavas aver slika – kontra kližejur. Amen mangas te dićon le Romnja avere jakhenca anda kudija prezentirisaras sasto kurko jekha Romnja.

O ciljo si te buxlerpe o gindipe anda źuvlja, anda Romnja taj te maras amen kontra negativni taj xoxamne slike pala Romnja. Te dićon čače  slike. Źuvljan sî glaso, von le individualni taj diverzni.